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Amigo-Fest 2014

Doppel-Jubiläum der Amigonianer

  • 125 Jahre besteht der Orden der Kapuziner Terziaren, der Orden der "Amigonianer"
  • 25 Jahre besteht die Kommunität der Amigonianer mit dem Jugendtreff an der Aldenhofstraße in Gelsenkirchen.

Über den historischen Werdegang der Ordensgemeinschaft der Amigonianer weltweit und insbesondere in der Gelsenkirchener Kommunität wurde auf dieser Website bereits berichtet (siehe unter Archiv).

Das diesjährige Doppel-Jubiläum war selbstverständlich eine willkommene Herausforderung, ein großes Fest auf der Wiese des Jugendtreffs zu feiern. So versammelten sich am Sonntagmorgen, dem 14. September 2014, eine stattliche Zahl von Festteilnehmern bei angenehmen Spätsommertemperaturen und herrlichem Sonnenschein zum Openair-Gottesdienst. Erschienen waren zur 11-Uhr-Messfeier der Pastoraldezerent im Bistum Essen, Dr. Michael Dörnemann als Zelebrant und Pater Anno Müller, Pater Jürgen Hoffend, Pater Gisbert Lordieck und Stadtjugendpfarrer Christoph Wichmann als Mitzelebranten. Die Jugendband und der Jugendchor der Gemeinde St. Elisabeth brachten sich mit ihrer musikalischen Unterstützung in die Messfeier ein. Pater Anno - er möchte stets gern "Bruder" Anno genannt werden - stellte vor Beginn der Messe drei ehemalige Jugendliche vor, die vor Jahren im Jugendtreff betreut und dort inneren Halt und auch Weiterbildung erfahren konnten. Zum Ende des Gottesdienstes erinnerte Pater Jürgen an die Jahre während seiner Tätigkeiten im Jugendtreff, die ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer kaum zu stemmen gewesen wären. Er dankte zudem dem erschienenen damaligen Bürgermeister von Gelsenkirchen und Vorstandsvorsitzenden des FC Schalke 04, Gerd Rehberg, für seine wohlwollende Unterstützung zur Aufbereitung des großen sumpfigen Jugendtreff-Geländes. Auch des inzwischen verstorbenen damaligen Pfarrers der Pfarrei St. Elisabeth, Edmund Ernst, gedachte Pater Jürgen mit bewegenden Worten. Edmund Ernst fand sich immer an der Seite der Amigonianer. Dankesworte an die Amigonianische Familie für ihre in den Stadtteilen Heßler, Feldmark und Schalke nicht mehr wegzudenkende Jugendarbeit kamen vom jetzigen Oberbürgermeister Frank Baranowski. Er überreichte zusammen mit Pater Anno an die treuen und unermüdlich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter Ehrenamtskarten.

Inzwischen waren auch an den vielen aufgebauten Ständen weitere Mitarbeiter tätig. Der Duft von kulinarischen Angeboten lockte die Besucher zum Verzehr von Grillwürsten, Pommes Frites, Paella, Churros und auch danach von Kaffee und Kuchen. Für die Kleinen und Jugendlichen standen wie immer viele Spielmöglichkeiten bereit, die diese mit Vergnügen annahmen. Um 18 Uhr endete das fröhliche Fest, das zur Zufriedenheit aller Beteiligten einen harmonischen Abschluss fand. 

Bei noch bedecktem Himmel füllte sich der Platz vor der aufgebauten Bühne recht schnell.

 

Der Einzug der Zelebranten

 

Zelebrant und Mitzelebranten: Dr. Michael Dörnemann, Pfarrer Christoph Wichmann, Pater Anno Müller, Pater Jürgen Hoffend, Pater Gisbert Lordieck. -  Der St.-Elisabeth-Jugendchor und die Jugendband gestalteten den Gottesdienst musikalisch. 

Während der Evangelium-Lesung: Pfarrer Wichmann

Unter den Gottesdienst-Teilnehmern waren auch Gerd Rehberg (oben erwähnt) und Oliver Wittke (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen) zugegen.

Während der Predigt: Pastoraldezernent Dr. Dörnemann

 

 

 

 Zur Freude Aller hatte sich zum Festgottesdienst inzwischen auch die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen durchgesetzt.

 

 

Der Hauptteil der Messe beginnt:
Die Wandlung von Brot und Wein

Während die Gläubigen die Kommunion empfangen -
Von links: Pfarrer Wichmann, Pater Anno, Pater Gisbert, Pater Jürgen 

 

Pater Jürgen: Worte der Erinnerung an die Anfänge und den Werdegang der Gelsenkirchener Kommunität

 

Der Gottesdienst ist beendet.
Es erklingt mit freudigem Herzen das Abschlusslied "Nun danket alle Gott".

 

 

 

Oberbürgermeister Frank Baranowski während seiner Ansprache mit Dankesworten an die Arbeit der Amigonianer und deren ehrenamtliche Mitarbeiter, die mit einer Ehrenamtskarte bedacht wurden. Anschließend posierten die Ehrenamtlichen für die Presse (hier für das Neue Ruhrwort mit dem Fotografen und Redakteur Dr. Boris Spernol). 
 
Nach dem Gottesdienst startete das 15. Amigó-Fest mit jetzt weltlichem Charakter auf der großen Wiese, wobei Alt und Jung gemeinsame Unterhaltung fanden - an den Ständen mit den vielfältigen kulinarischen Genüssen, an den Spielständen und den diversen Spielgeräten.
 
 Nachfolgend diese Bilder rund ums leibliche Wohl:

 

 

(Alois Kessel)