Sie sind hier: Archiv

Archiv


Westfriedhof - Grabplatte des ehemaligen Oberbürgermeisters Theodor Machens

 

Ehrenplatz nach Umsetzung

Im Juni 2008 wurde das Grabmal der Priestergruft vom kommunalen Westfriedhof verladen und auf dem katholischen Friedhof ´Am Stäfflingshof` der Schalker Pfarrgemeinde St. Joseph aufgestellt (siehe “Archiv 2008 - Priestergruft“). Die Priestergruft, auf der Priester aus den Gemeinden St. Antonius, St. Elisabeth und St. Anna ihre letzte Ruhestätte fanden, wurde mit diesem Schritt (jedoch auch zum Bedauern vieler Katholiken) aufgelöst. Dass das Grabmal einen Platz neben der Schalker Priestergruft erhielt, begründet sich mit der Entstehung der neuen Großpfarrei St. Joseph, zu der die genannten Gemeinden inzwischen gehören.
Auf dem Heßleraner Friedhof ist nun aber ein würdiger Ort für die Grabplatte ausgewählt worden, die die Erinnerung an den früheren Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Theodor Machens, wachruft. Geboren am 11. Oktober 1861 in Hannover, verstarb der Katholik Machens am 17. April 1932 in Münster. Hier wurde er begraben.
Von 1900 bis 1919 amtierte er als Bürgermeister und später als Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen.
Dem Bueraner Steinmetz Konrad Herz ist es zu verdanken, dass die Grabplatte des damaligen Oberbürgermeisters jetzt  einen Ehrenplatz auf dem Westfriedhof erhalten hat. Konrad Herz entdeckte bei einem Spaziergang auf dem Zentralfriedhof in Münster das Grab Theodor Machens und seiner Frau. Auf Initiative des geschichtlich interessierten Konrad Herz hin wurde die Grabplatte nach Heßler transportiert. Am 17. April 2014 fand sie im Beisein des Oberbürgermeisters Frank Baranowski und Machens` Familienangehörigen in einer Umsetzungsfeier ihren jetzigen Platz zur Erinnerung an den  früheren OB und aus Verbundenheit zu seiner Stadt Gelsenkirchen.

 

 
 
Am Ende des Hauptweges fand die Grabplatte ihren Ehrenplatz.
 
 
 
 

 

 

 

 
Grabplatte
 
und Kranz von der Stadt Gelsenkirchen
 
 
 

 

(Alois Kessel)