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St. Martin - Spiel und Zug -

 

Am 09. November 2012 wurde der diesjährige St. Martinstag in der St. Elisabeth-Kirche und in den Straßen unseres Stadtteils Heßler gefeiert. Mit großer Begeisterung führten Kinder unserer Gemeinde in der überfüllten Kirche das Martinsspiel auf. Die Begeisterung war ebenso bei den vielen Kindern zu spüren, die sich mit ihren Laternen vor der aufgebauten Bühne auf den Fußboden gehockt hatten. Sie lauschten der vorgelesenen Martinsgeschichte und verfolgten gespannt die gespielte Handlung. Wenn auch den meisten Erwachsenen und auch vielen Kindern die Legenden vom Hl. Martin, insbesondere der Bericht von der Mantelteilung hinlänglich bekannt sind, so zieht das Martinsspiel die Kinder jedes Jahr wieder aufs Neue an. Natürlich darf der anschließende Martinszug durch Heßler nicht fehlen, haben doch die Kinder eigens für diesen Zug ihre Laternen mitgebracht. In seinem roten Mantel, auf dem Kopf sein goldener Helm, führte schließlich St. Martin, hoch auf seinem Pferd sitzend, den Martinszug an. Die Kinder und Begleitpersonen folgten dem heiligen Mann, und es erklangen die bekannten Martinslieder, musikalisch unterstützt durch die mitziehende Blaskapelle. Stolz trugen die Kinder ihre hell leuchtenden Fackeln durch die dunklen Straßen. Wieder angekommen an der Kirche, loderte auch hier schon das entzündete Martinsfeuer auf dem Kirchplatz. Dort warteten bereits die zu jedem Martinstag gehörenden leckeren Brezel zur Verteilung an die Kinder, während für die Erwachsenen  die Bratwürste auf dem Grill brutzelten. Ein Glas Glühwein sorgte zudem für eine gemütliche Stimmung im Schein des Martinsfeuers. Die Kleinen und die Großen konnten sich über einen sehr schönen Martinsabend freuen.

Aufmerksam verfolgen die Kinder das Martinsspiel ............

 

 

   ............. und danach machten sie sich und auch viele Erwachsene mit dem Hl. Martin auf den Weg durch Heßler.

 

 

 Zum Ende des Zuges konnten dann noch die Kinder dem St. Martin und seinem Pferd recht nahe sein, und das respektvolle Anfassen und Streicheln des großen Pferdes war für manche eine besondere Begebenheit.

 
Auf dem Grill garten inzwischen auch schon die ersten Würstchen, die sich die Großen mit einem Glas Glühwein schmecken ließen.
 
 
Die Kleinen hingegen bevorzugten selbstverständlich ein leckeres Martinsbrezel.
 
 
Nicht nur Bruder Lucinio erfreute sich am wärmenden Feuer, das eine anheimelnde und behagliche Stimmung aufkommen ließ.

  

(Alois Kessel)