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Priestergruft

Seit dem Jahre 1931 bestand auf dem Gelsenkirchener Westfriedhof in Heßler eine Priestergruft, auf der folgende Priester aus den Pfarreien St. Antonius -GE-Feldmark-, St. Elisabeth -GE-Heßler- und St. Anna -GE-Schalke-Nord- ihre letzte Ruhestätte fanden:

  • Karl Müller
  • Johannes Scholand
  • Anton Wiemer
  • Meinolf Niggemeyer
  • Joseph Wieneke
  • Johannes Lausen
  • Hubert Vormweg
  • Paul Wedekind

Meinolf Niggemeyer war von 1937 bis 1949 Pfarrer der St. Elisabeth-Gemeinde in Heßler.
Am 13. Februar 1949 wurde er in seinem Pfarrhaus Opfer eines Raubmordes (siehe Chroniktext).

Die Strukturreform der Pfarrgemeinden im Bistum Essen brachte es mit sich, dass die Priestergruft im Juni 2008 aufgelöst wurde.
Dieser Schritt wurde vollzogen, weil die Schalker Pfarrei St. Joseph, zu der nun die oben genannten Gemeinden gehören, einen eigenen kirchlichen Friedhof am Stäfflingshof besitzt. Das Priester-Grabmal vom Westfriedhof hat inzwischen auf dem Schalker Friedhof in Nähe der dortigen Priestergruft einen würdigen Platz gefunden.

Das Grabmal nach der gründlichen Reinigung

Hier wurden sie vereint: das Priester-Grabmal der Gemeinde St. Joseph (rechts)
und das der Gemeinden St. Antonius, St. Elisabeth und St. Anna (links)

 

(Alois Kessel)