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Amigo-Fest 2009

20 Jahre Jugendtreff

75. Todestag des Ordensgründers

Der spanische Kapuzinerpater Luis Amigó, der 1889 den Orden der Kapuziner Terziaren gründete, hätte sicherlich seine helle Freude an dem Jubiläumsfest der Gelsenkirchener Amigonianer gehabt. Die von ihnen ausgerufene Feier am 12. und 13. September 2009 galt der Erinnerungen an den 75. Todestag von Luis Amigó und zudem dem 20. Jahrestag des Bestehens des Jugendtreffs an der Aldenhofstraße. Die Ordensgemeinschaft nennt sich weltweit in Ableitung des Namens ihres Gründers ´Amigonianer´. Bereits am 4. Oktober 1986 kam eine Gruppe spanischer Amigonianer nach Heßler, bezog eine Wohnung in der Aldenhofstraße 14 (später Umzug zum Stallbergshof 1) und errichtete dort eine Kommunität. Pater Johannes Garcia, Bruder Antonio Garcia und Bruder Angel Pina machten es sich zur Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen in diesem Bereich der Kirchengemeinde Heßler aufbauende Lebenshilfe mit auf den Weg zu geben. Als eine willkommene Anlaufstelle entstand 3 Jahre später der Jugendtreff in unmittelbarer Nähe der Kommunitätswohnung. Dieser Jugendtreff liegt an der Stadtteilgrenze Heßler/Feldmark und wurde am 16. Juni 1989 eingeweiht. Die Einweihung der räumlichen Erweiterung durch einen Anbau fand am 18.11.1997 statt. Nach dem Weggang der hier ebenfalls tätig gewesenen Amigonianer Jürgen Hoffend, Isaac Calvo Fuente, Georg Küppers, Gisbert Lordieck und Tim Fechtner sind heute andere Ordensbrüder in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. So werden der Beistand, die Hilfe und die Fürsorge der Amigonianer auch nach 23 Jahren ihrer Arbeit in Heßler/Feldmark nach wie vor unvermindert, ja verstärkt in Anspruch genommen. Hausaufgabenbetreuung  und Freizeitgestaltung gehören zum täglich ausgefüllten Programm. Unterstützung finden die Ordensbrüder durch den freiwilligen Einsatz eines festen Stammes ehrenamtlicher Helfer und durch den Förderkreis, viele davon aus St. Elisabeth. Die hiesige Ordensgemeinschaft besteht heute aus Pater J. Alois Gómez de Segura, Pater Anno Müller und Bruder Lucinio García de la Hera. Der Jugendtreff selbst wird inzwischen geführt vom Sozialarbeiter Michael Niehaus. Ihm stehen Cornelia Köller, Nadine Naujoks und Peter Klein als weitere Fachkräfte zur Seite. Die enge Verbindung zur St. Elisabeth-Gemeinde in Heßler bestand von Anfang an. So wurde auch Pater Alois im Jahre 2004 nach dem Weggang des Pfarrers Klaus Reiermann Pfarradministrator und am 2. September Pastor an St. Elisabeth. Es verwundert also nicht, dass an den diesjährigen Jubiläumstagen der Amigonianer viele Gemeindemitglieder aus Heßler und auch der Feldmark zum Fest in den Jugendtreff und auf die angrenzende Wiese kamen. Geladen waren sie am Samstag zum Dämmerschoppen und am Sonntag zum Festhochamt mit dem Essener Weihbischof Ludger Schepers. Die musikalische Begleitung der `Open-Air-Messe` lag in den Händen des Jugendchores und der Jugendband. War auch der Himmel stark bewölkt, so konnte der Gottesdienst - Gott sei Dank - ohne Regen gefeiert werden. Anschließend standen Spiel und Spaß für Groß und Klein und auch internationale Spezialitäten auf dem Programm. Bei guter Stimmung, verbunden jedoch mit ein paar Regenschauern, ging schließlich das gelungene Fest gegen Abend zu Ende.

Text und Fotos:
 Alois Kessel
 

    

Bei Discomusik von DJ Justin tanzte vor allem die Jugend ausgiebig bis zum abschließenden Feuerwerk am nächtlichen Himmel.

Der Essener Weihbischof Ludger Schepers kam zum Amigo-Fest, um mit der großen Amigo-Familie die hl. Messe zu feiern.
Auch Pater Gisbert, der einige Jahre im Jugendtreff wirkte, besuchte, aus Köln kommend, seinen früheren Wirkungskreis an der Aldenhofstraße und wurde von vielen alten Bekannten freudig begrüßt.

 

Pater Alois und Pater Anno heißen den Bischof herzlich willkommen.
 
Franz-Stephan Bungert überbrachte im Namen des Gemeinderates von St. Elisabeth Glückwünsche von den Gemeindemitgliedern.
Die Feier der Messe.

Wenn auch die Amigonianer und ihre fußballbegeisterten Jugendlichen eine enge Beziehung zu Schalke 04 haben, so stand nicht eine Veranstaltung ihres Vereins auf dem Programm, sondern der Jubiläumsgottesdienst auf der gesponserten Bühne.

 

Die Jugendband von St. Elisabeth, Heßler, begleitete musikalisch den Gottesdienst.
Die versammelte Gemeinde um Bischof Ludger Schepers

 

Ohne nass geworden zu sein ging der               Gottesdienst mit dem Schlusssegen zu Ende.
Nun konnten die Festteilnehmer weiter auf 
trockenes Wetter für den Nachmittag hoffen.

Das bunte Treiben auf dem Amigofest machte vor allem den Kindern und Jugendlichen recht viel Spaß, wenn auch der gelegentlich einsetzende Regen für Unterbrechungen sorgte. Für das leibliche Wohl standen viele Helferinnen und Helfer bereit. Sie boten ihren `Gästen` herzhafte Speisen jeglicher Art an, u. a. auch die spanische Paella. Zum Nachmittagskaffee in den Räumlichkeiten des Jugendtreffs war man vor den kleinen Regenschauern sicher und man genoss die selbstgebackenen Kuchen und die traditionellen Churros (spanisches Gebäck) bei netten Gesprächen.

Wieder in Zivilkleidung:
Bischof Ludger Schepers und Pater J. Alois Gómez de Segura




 

Für das leibliche Wohl der Festbesucher war bestens gesorgt. Die Angebote wurden dankend angenommen: herzhafte Speisen, erfrischende Getränke oder Kaffee und selbstgebackener Kuchen.

  

 




Vergnügen für die Jugend: Akrobatik und Fußballspiel

 


Auch der Pfarrer der St. Joseph-Pfarrei, Hans-Thomas Patek, kam nach dem Gottesdienst in seiner Schalker Kirche zum Amigofest am Jugendtreff. Es war ein willkommener Anlass auch zur Begegnung mit dem Bischof.

 



   



  

Vielseitig war das Kinderprogramm: Schminken, Hüpfburg, Treckerfahrt, Torwandschießen.
 
 
Dazu sorgten auch die Spielsstände für weitere Abwechselungen.
 

   

 

   

Gesichter des Festes:
ein zufriedener Bruder Lucinio....


Ebenfalls nach dem Gottesdienst in seiner Kirche, St. Antonius in der Feldmark, besuchte Pastor Thomas Heinrich Hilbert das Jubiläumsfest der Amigonianer.













 
 
 
 
 
 
 
 
.....und froh gestimmte spanische Schwestern.

 

(Alois Kessel)